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Lange Strände und kleine Buchten mit fein geschliffenen Kieseln, Felsen und Sand, eingerahmt vom Grün der mediterranen Macchia oder von Tamariskenbäumen begrenzt. Die Sonnenstrahlen, die ins klare Wasser tauchen, beleuchten die hellen Kiesel, die sich im Meer türkis färben und sich mit dem tiefen Blau der Schatten dunklerer Steine mischen.
Die Magie der Farben in dieser Bucht verzaubert den Blick, und auch die römischen Patrizierfamilien wählten diesen Ort schon im ersten Jahrhundert v. Chr. als Feriendomizil; von den drei auf Elba erbauten Villen befinden sich zwei im Golf von Portoferraio: Die Villa „delle Grotte“ und die „della Linguella“.
Der Meeresabschnitt zwischen der Stadt Portoferraio und dem Kap „Punta degli Scarpellini“, sowie die Küste, die sie umgibt, sind Zeugen des Kommens und Gehens vieler antiker Völker, welche hier die Spuren ihrer Anwesenheit hinterlassen haben. In diesem Teil der Insel finden wir geschichtliche Zeugnisse der Römer, der Medici und der Franzosen.
Die Kirche Santo Stefano delle Trane und die Burg des Volterraio, welche die Bucht beherrscht, sind Zeugen der Herrschaft der Pisanischen Republik, welche während des Mittelalters auf der ganzen Insel Verteidigungsanlagen gegen die wiederholten Überfälle der Piraten baute.
Die beeindruckenden Festungsanlagen der Medici, nach dem Willen Cosimos I. aus der Medici-Familie im 16. Jahrhundert n. Chr. erbaut, diente zur Verteidigung seiner Stadt „Cosmopoli“, unter den Römern noch Fabricia genannt, Feraja im Mittelalter, heute Portoferraio.
Die Spuren der französischen Herrschaft entstanden während der Zeit des Exils Kaiser Napoleon Bonapartes: Die Stadtvilla Napoleons „dei Mulini“ im historischen Zentrum Portoferraios und sein Landsitz in San Martino, das Theater „dei Vigilanti“ und das Museum „della Misericordia“.
Durch ihre strategisch günstige Lage hatte die Bucht schon in der Antike eine tragende Rolle für die Sicherheit der Schiffe, die im Mittelmeer verkehrten, heute bietet sie ideale Voraussetzungen für Segler - und vor allem für alle, die es werden wollen.
Die Transparenz des Wassers und die Vielfältigkeit der Flora und Fauna auf dem Meeresgrund bilden den Reichtum dieses Meeres, das ansonsten auch durch ein Naturschutzgebiet bei dem Inselchen Scoglietto geschützt ist: Im Jahre 1971 eingerichtet, erstreckt sich diese geschützte Zone zwischen der Felsspitze Punta Falcone bis hin zum „Capo Bianco“ (weißes Kap); ideal für Tauchgänge - und im „Blauen Reiseführer“ von Legambiente und vom Touring Club als ideales Gebiet zum Schnorcheln aufgeführt.
Durch das Grün der Macchia zieht sich ein Netz von Wanderwegen, die auch den anspruchsvollsten Exkursionisten zufrieden stellen – sowohl die Trekking-Liebhaber als auch die Mountainbiker. Für weniger Unternehmunglustige bietet sich ein Palmengarten an, der „Giardino dell’Ottone“. Er wurde von Dr. Giuseppe Garbari auf einem ca. 2 ha großen Gelände angelegt, dort finden sich zahlreiche exotische Pflanzen mit entsprechenden Erklärungen.
In der Ebene von Schiopparello, zur Meerseite von einem langen Strand begrenzt und landeinwärts in waldige Hügel übergehend, werden verschiedene, in der Geschichte Elbas wichtige Weine hergestellt, alle mit dem Gütezeichen DOC versehen, sowie bestes Olivenöl.















